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Mitten im Süden von Bundesrepublik Deutschland, im Bundesland Bayern liegt F r á n k е n. Es besteht aus drei bayerischen Regierungsbezirken. F ránkеn war im Mittelalter und den vergangenen Jahrhunderten kein vereinter politischer Staat. In dem Regionnamens F r á n k е n existierten zahlreiche weltliche und kirchliche Herrschaftsgebiete und viele früher eigenständige Staaten. Das ist der Grund weshalb es auch kein historisch gewachsenes Wappen für gesamt F r á n k е n gibt. Dennoch hat sich indessen der weiß-rote Fränkische Rechen als gemeinsames Emblem für F r á n k е n etabliert. Man findet ihn sowohl in den Wappen aller 3 fränkischen Regierungsbezirke als auch im großen Staatswappen von Bayern. In der Vergangenheit war F r á n k е n nie ein einheitlicher politischer Staat. Erst zwischen 1803-1810 wurde es ein Teil v. Bayern. Vor dieser Zeit befanden sich auf dem Gebiet das man F r á n k е n nennt ein Konglomerat weltliche und kirchliche Besitztümer, freie Reichsstädte und verschiedene eigenständige Staaten. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss im Jahre 1803 begann die Angliederung von fränkischen Gebieten an das Kurfürstentum Bayern. Freie Reichsstädte (durch die Mediatisierung) und kirchliche Anwesen (nach der Säkularisation) sowie einige kleinere selbständige Staaten verloren dadurch ihre Unabhängigkeit. Das Kurfürstentum Bayern wurde 1806 zum Königreich erhoben. Die historischen Ereignisse der folgenden Jahre führten zur Angliederung des übrigen fränkischen Territoriums an das Königreich Bayern. F r á n k е n ist unter anderem wegen seines romantischen Charakters ein beliebtes Touristenziel in Deutschland. Seine zahlreichen geschichtsträchtigen Gebäude repräsentieren eine lange Geschichte und Kultur. Frankens malerische Landschaften, die bemerkenswerte Biertradition, der bekannte Frankenwein, sowie die Lebkuchenbäckerei machen das Gebiet zum begehrten Touristenziel. Die Burgenstraße verbindet zahlreiche mittelalterliche Bauten und Burgen in der gesamten fränkischen Region und im westlichen Teil Frankens verbindet die Romantische Straße, die wahrscheinlich berühmteste deutsche Themenstraße, einige der touristischen Höhepunkte. F r á n k е n befindet sich im Norden von Bayern und setzt sich zusammen aus: - Regierungsbezirk Mittelfranken - Regierungsbezirk Oberfranken - Regierungsbezirk Unterfranken Von Bayerns sieben Regierungsbezirke umfassen F r á n k е n drei. Mittelfranken ist einer der am dichtesten besiedelten Regierungsbezirke, obwohl flächenmäßig der zweitkleinste. Oberfranken ist sowohl flächenmäßig als auch von der Bevölkerungsdichte einer der kleinsten Regierungsbezirke. Unterfranken liegt flächenmäßig an 5-ter Stelle und von der Bevölkerungsdichte an vierter Stelle. Mittelfranken hat Grenzen zu allen weiteren bayerischen Regierungsbezirken (mit Ausnahme von Niederbayern) und liegt im Nordwesten von Bayern. Das Bundesland Baden-Württemberg grenzt im Westen auf etwa180 km an Mittelfranken. Die kreisfreien Städte Nürnberg, Fürth, Erlangen, Ansbach und Schwabach sind Bestandteil des Regierungsbezirks Mittelfranken. Auf Grund seiner historischen Entwicklung hat Mittelfranken den höchsten protestantischen Anteil der Bevölkerung aller bayerischen Regierungsbezirke. Die Mehrzahl der Einwohner ist dort seit der Reformation (1517-1555) evangelisch. Im Wesentlichen liegt Mittelfranken zwischen dem Fränkischen Jura südlich und östlich und der Frankenhöhe und dem südlichem Steigerwald im Westen. Der südliche Steigerwald, dessen höchste Erhebung der Hohenlandsberg (498 m) ist, verläuft nach Osten in das Mittelfränkische Becken. An diesem Haupttalzug – genannt die Senke von Rednitz/Regnitz – schließt sich allmählich eine Landschaft, die sich zur Hochfläche des Fränkischen Jura formiert. Südlich im Naturpark Altmühltal ragt der Hesselberg mit 689 Metern empor. Er ist sowohl die höchste Erhebung Mittelfrankens als auch des bayerischen Jurazuges. Das Altmühltal mit seinen burgenreichen Orten und tiefen Tälern ist das landschaftliches Kernstück der südlichen Frankenalb. Die größten Flüsse Mittelfrankens heißen: Aisch, Rednitz, Regnitz, Altmühl, Pegnitz Oberfranken liegt im Nordosten von Bayern. Das Bundesland Sachsen liegt an der nördlichen Grenze, im Nordosten grenzt es an Thüringen und im Bereich Bayerns an die Regierungsbezirke Oberpfalz, Mittel- und Unterfranken. Tschechien grenzt im Osten an Oberfranken. Vom ehemaligen (Zonen)-Grenzgebiet ist Oberfranken durch die Wiedervereinigung Deutschlands und die Grenzeröffnung zu Osteuropa in Europas Mittelpunkt gerückt. Der Regierungsbezirk Oberfranken besitzt 4 kreisfreie Städte: Hof, Bamberg, Coburg und Bayreuth. In Bevölkerung Oberfrankens sind sowohl Protestanten als auch Katholiken vertreten. In 5 Landkreisen sind die Bewohner überwiegend katholisch, in 9 Landkreisen dagegen mehr evangelisch. Die Landschaft Oberfrankens wird geprägt durch grüne Mittelgebirge und anziehende Flusstäler. Das Bayrische Vogtland, das Fichtelgebirge, die Fränkische Jura, der Frankenwald und der Oberlauf des Flusses Main mit seinen zahlreichen Nebenflüssen sind seine reizvollen Landschaftsgebiete. Die größten Flüsse in Oberfranken heißen: Main, Röden, Saale, Pegnitz, Itz, Regnitz, Eger, Weismain, Kronach, Wiesent, Rodach, Steinach, Selbitz. Unterfranken ist der nördlichste Teil Bayerns und liegt Nordwesten. Es grenzt an die Bundesländer: Baden-Württemberg im Südwesten, Thüringen im Nordosten und Hessen im Nordwesten und an die Regierungsbezirke Ober- und Mittelfranken. Der Regierungsbezirk Unterfranken besitzt 3 kreisfreie Städte: Schweinfurt, Würzburg und Aschaffenburg. Unterfrankens Bevölkerung vorwiegend katholisch im Gegensatz zu den beiden anderen fränkischen Regierungsbezirken. Unterfrankens Landschaft ist geprägt durch malerische Burgen, Kirchen und romantische Schlösser. Eine über Tausendzweihundert Jahre alte Tradition kann der Weinbau hier nachweislich vorweisen. Der Frankenwein gehört zu den deutschen Spitzenweinen und wird auch europaweit als autoritäres Spitzenerzeugnis geschätzt. Der Main, als größter Fluss Unterfrankens, ist die Lebensader und das Rückgrat dieser Region. Red. RgE 15 Berlin Sehenswertes
Red. ZfH 82 Berlin Unterkunft
Red. GhU 91 Berlin | ||||
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